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Feierliche Zeugnisübergabe an die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2026

    Angenehme Außentemperaturen, eine vollbesetzte Aula, geschmückt mit Lichterketten und weißen Stoffbahnen: ein wahrhaft würdiger Rahmen für die diesjährige feierliche Zeugnisübergabe an den Abiturjahrgang 2026 des Ganztagsgymnasiums Osterburken (GTO). Nach dem Einzug der Schülerinnen und Schüler begrüßte Moderatorin Elke Autrata die Abiturientinnen und Abiturienten, deren Eltern und weitere Angehörige und Freunde. Ihr Gruß galt ferner der Schulleiterin des GTO, Regina Krudewig-Bartel und ihrem Stellvertreter Uwe Rossa. Ferner begrüßte sie die anwesenden (ehemaligen) Lehrerinnen und Lehrern des GTO, darunter Oberstudiendirektor a. D., Willibald Biemer und dessen Ehefrau. Des Weiteren galt ihr Willkommen Ursula Schöbe, der Witwe des zweiten Schulleiters des GTO, Wolfram Schöbe. Ihr herzlicher Willkommensgruß galt auch den zahlreichen Ehrengästen, darunter dem Ersten Landesbeamten des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Björn-Christian Kleih, dem Bürgermeister der Stadt Osterburken, Jürgen Galm, dem Rektor der Realschule Osterburken (RSO), Tobias Majer, dem Vorsitzenden des Elternbeirats, Sven Feiler und dem Vorstand der Volksbank Kirnau-Krautheim, Dieter Ehmann.

    In ihrer Festrede griff Regina Krudewig-Bartel den mehr als 2000 Jahre alten antiken Mythos von Atlantis auf. Diese legendäre Insel sei ein märchenhaft – mächtiges Bild und Gleichnis. Deren Größe und angemaßte Macht verschwand durch das Fehlen von Maß und Verantwortungsbewusstsein, ist aber heute noch zurecht in den Gedanken der Menschen präsent. Das Maß zu halten und Verantwortungsübernahme in der Gesellschaft zu ermöglichen, seien zentrale Ziele gymnasialer Bildung, die ansonsten nur zum Selbstzweck werde, so Krudewig-Bartel. Sie dankte den Eltern als den zeitlich deutlich längeren Begleitern der Absolventinnen und Absolventen als Tröster, Motivatoren und Vertrauenspersonen. Ihr Dank galt auch den Lehrerinnen und Lehrern, die ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur das nötige Fachwissen vermittelten, sondern ihnen auch stets stetiges Wachstum zutrauten. Das Abitur, so Regina Krudewig-Bartel, sei der höchstmögliche Schulabschluss. Er verpflichte im Leben, gerade in einer Welt in extrem schnellen Wandel und Herausforderungen, zu Urteilskraft, Verantwortungsbewusstsein, Empathie, Mut und Tatkraft. Die Entwicklungen in der KI, globale Spannungen und ökologische Herausforderungen brauchten gebildete Menschen, die unterscheiden können, nicht nur zwischen Wissen und Meinung. Zuletzt wünschte Regina Krudewig – Bartel, dass die Absolventinnen und Absolventen auf dem Weg ins Unbekannte Spuren hinterlassen. Auf deren Geschichten bei einem Wiedersehen freue man sich bereits.

    In seinem Grußwort überbrachte der in Vertretung des Landrats erschienene Dr. Björn-Christian Kleih die Gratulation des Landrats und des Kreistags und der Kreisverwaltung zu den hervorragenden Abiturergebnissen und Leistungen. Er unterstrich, aller Unkenrufe zum Trotz, den universellen Wert von Bildung in einer zunehmend komplexer werdenden Welt. Gerade vermeintlich nutzloses, weil schnell veraltendes, Wissen sei tatsächlich essentiell wichtig, da nur mit einem dürftigen Überblickswissen und KI die Welt in ihrer absoluten Vielfältigkeit nicht durchschaubar sei. Der Mensch müsse vor allem ein ethisch gefestigter, menschlich kompetenter, abgeklärter und stets lernbereiter Letztgestalter bzw. strategischer Regisseur mit einem grundlegenden Verständnis für die Einordnung der eigenen Rolle und der systemischen Zusammenhänge sein und bleiben. Die Schulen seien für die Herausbildung gerade solcher Persönlichkeiten unverzichtbar für die Gesellschaft. Er verwies auf den in Gestalt des Neubaus Stein gewordenen Beweis, dass Bildung für den Neckar-Odenwald-Kreis von zentraler Bedeutung sei und bleiben werde.

    Es folgte die Zeugnisausgabe durch Schulleiterin Regina Krudewig-Bartel, ihrem Stellvertreter Uwe Rossa und den die Schülerinnen und Schüler betreuenden Tutorinnen und Tutoren. Im Anschluss folgte die Preisverleihung durch Regina Krudewig-Bartel und Uwe Rossa.

    „Wir gehen mit dem alten Gebäude“. Im Anschluss folgte die Rede der diesjährigen Scheffelpreisträgerin Madeleine Ripsam, in der sie eloquent das diesjährige Abiturthema im Deutschen, Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“, mit dem Neubau des GTO verknüpfte. So sei das alte GTO, das jahrelang Anlaufstelle für viele Generationen von Schülerinnen und Schülern gewesen sei, wie Erpenbecks Haus an einem Märkischen See, nicht mehr physisch da, bliebe aber als Heimat für alle in ihm einst agierenden Menschen in stetiger Erinnerung. Denn Heimat sei mehr als man selbst ist, so Ripsam. Erst die Menschen sowohl im GTO als auch im Haus Erpensbecks machten diese zu einer echten Heimat.

    Schülersprechen Madita Simonides dankte alle an dem Gelingen der Abiturfeier Beteiligten, darunter der Schulleitung, der Oberstufenleitung, den Lehrerinnen und Lehrern, den Eltern, den Reinigungskräften, dem Technikteam, den Hausmeistern, den Schulsekretärinnen und dem Mensapersonal für ihre jahrelange Unterstützung.

    Die Verabschiedung wurde von mehreren Musikbeiträgen umrahmt. Der Chor der Jahrgangsstufe unter Leitung von Verena Hart präsentierte ein warmes-getragenes „How Far I´ll go“. Der Lehrerchor unter der Leitung von Jens Schwingel begeisterte mit „Hail Holy Queen“. Und „Legenden“ des Chors der Jahrgangsstufe unter Leitung von Verena Hart rundete die Veranstaltung ab.

    Die Preisträger des Abschluss-Jahrgangs 2025/2026

    Preise Abitur 2026

    Luca Engin erhilt für hervorragende Leistungen im Fach Sport die „Alfred-Maul-Gedächtnismedaille“ und den Landessportpreis sowie für sehr gute Leistungen im Fach Geschichte einen Fachpreis. Helen Heimberger erhielt für hervorragende Leistungen im Fach Latein den Preis „Humanismus heute“, für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis und für hervorragende Leistungen im Basisfach Mathematik einen Preis der Volksbank Kirnau-Krautheim. (Dieser Preis wurde von Herrn Bankvorstand Ehmann überreicht. Nils Henn erhielt für hervorragende Leistungen im Basisfach Mathematik einen Preis der Volksbank Kirnau-Krautheim. Außerdem erhielt er für hervorragende Leistungen im Fach Physik von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft und für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis. Helen Knapp erhielt für hervorragende Leistungen im Leistungsfach Mathematik einen Preis der Volksbank Kirnau-Krautheim und erhält außerdem den Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Zudem erhielt sie für hervorragende Leistungen im Fach Physik von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft und für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis. David Noe erhielt für hervorragende Leistungen im Fach Physik von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft und für hervorragende Leistungen im Fach Chemie einen Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker und für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis. Lina Minakis erhielt für sehr gute Leistungen im Fach Katholische Religion einen Fachpreis. Marius Müller erhielt für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis. Madeleine Ripsam erhielt für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch den Scheffelpreis der Literarischen Gesellschaft, für hervorragende Leistungen im Fach Biologie den Karl-von-Frisch-Preis des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland, für hervorragende Leistungen im Fach Englisch einen Fachpreis, für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis und für ihre langjährige Mitwirkung in der Klezmer-Gruppe und im Blasorchester eine Anerkennung. Evelyn Scheck erhielt für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis. Madita Simonides erhielt für hervorragende Leistungen im Fach Religion den Hermann-Maas-Preis und für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis. Johanna Stahl erhielt für hervorragende Leistungen im Fach Geographie den Preis der Deutschen Schulgeographen, für hervorragende Leistungen im Fach Physik von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft und für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis. Emma Weber erhielt für das beste Abitur mit einem Durchschnitt von 1,0 und 856 Punkten den Preis der „Vereinigung der Freunde und Förderer des GTO“, für hervorragende Leistungen im Fach Gemeinschaftskunde den Gemeinschaftskundepreis der Landeszentrale für politische Bildung, für hervorragende Leistungen im Fach Physik von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft einen Preis und eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft und für hervorragende Leistungen im Fach Philosophie einen Preis der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Lilli Wiesbacher erhielt für sehr gute Leistungen in allen Fächern einen Klassenpreis. Pauline Zöller erhielt für sehr gute Leistungen im Fach Evangelische Religion einen Fachpreis. Emma Zwettler erhielt für sehr gute Leistungen im Fach Evangelische Religion einen Fachpreis.

    Einen Klassenpreis erhielt, wer einen Abiturdurchschnitt von 1,5 oder besser erreicht hat, einen Fachpreis erhält, wer in allen 4 Kurshalbjahren und in der Abiturprüfung mindestens 13 Punkte erreicht hat.

    Anerkennungen Abitur 2026

    Alexander Kreker erhielt für seine langjährige Mitwirkung in der Big-Band eine Anerkennung. Leon Schmieg erhielt für seine langjährige Mitwirkung im Blasorchester eine Anerkennung. Flora Vogel erhielt für ihre langjährige Mitwirkung in der Big Band, im Blasorchester und als Sozialkompetenztrainerin eine Anerkennung.

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