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Zum dritten Mal MINT-freundlich: GTO stellt sich der technischen Zukunft

    Ganztagsgymnasium Osterburken erhält in Karlsruhe erneut landesweite Ehrung. Robotik, Informatik mit KI und sogar Quantencomputing gehören dort zum Schulalltag.

    Das GTO darf sich weiterhin „MINT-freundliche Schule“ nennen. Bereits zum dritten Mal wurde die Schule für ihr Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgezeichnet. Am Donnerstag, den 15.10.26, nahmen Abteilungsleiter Joachim Fischer und Multimediabeauftragter Jens Schwingel die Urkunde auf dem Campus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe entgegen, stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft.

    Von der Roboter-AG bis zum Quantencomputer

    Die erneute Ehrung bestätigt, was am GTO längst gelebt wird: Technik und Naturwissenschaften sind dort keine Randthemen. Schülerinnen und Schüler können in der Roboter- und Informatik-AG tüfteln, den Brückenkurs Informatik besuchen und in der Oberstufe einen Basiskurs Informatik belegen. Hinzu kommen Wettbewerbe und Exkursionen. Wer noch weiter hinaus will, kann an Online-Kursen renommierter US-Universitäten zu Zukunftsthemen wie Quantencomputing und Künstlicher Intelligenz teilnehmen. Das GTO ist Partnerschule der Frontier Technologies. Starke Partner aus der Region, darunter die Unternehmen AZO und Ziehl-Abegg, bringen zusätzlich Praxis aus der Arbeitswelt in die Schule.

    Rekord bei der Preisverleihung

    Insgesamt 154 Schulen aus ganz Baden-Württemberg wurden in Karlsruhe als „MINT-freundliche Schule“ oder „Digitale Schule“ geehrt, so viele wie nie zuvor. Die Urkunden überreichten unter anderem Stefan Küpper von Unternehmer Baden-Württemberg, Ministerialdirektor Manuel Geiger für das Kultusministerium sowie Vertreter der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ und von SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg.

    Geschenkt wird die Auszeichnung niemandem. Sie geht an Schulen, die MINT-Fächer und digitales Lernen fest im Alltag verankert haben: mit Informatik als eigenem Unterrichtsfach, mit Experimenten statt reiner Theorie und mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Jede Schule bewirbt sich freiwillig, eine ehrenamtliche Jury aus den MINT-Fachverbänden prüft die Bewerbung genau. Die Ehrung gilt drei Jahre, danach muss die Schule erneut nachweisen, dass sie am Ball bleibt. Dass dem GTO dies nun zum dritten Mal in Folge gelungen ist, spricht für Beständigkeit. Landesweit tragen derzeit 351 Schulen eine der beiden Auszeichnungen, bundesweit sind es rund 3000.

    Gut gerüstet für morgen

    Für Eltern und Kinder, die vor der Wahl der weiterführenden Schule stehen, ist das ein ermutigendes Signal: Am GTO werden junge Menschen nicht nur auf das Abitur vorbereitet, sondern auf eine Welt, in der Technik, Digitalisierung und Forschung immer wichtiger werden. Wer hier neugierig ist und gerne ausprobiert, findet Raum, Begleitung und Möglichkeiten, die weit über den Unterricht hinausgehen.

    Freude in Karlsruhe: Joachim Fischer (Zweiter von links), Abteilungsleiter am GTO, und Multimediabeauftragter Jens Schwingel (Zweiter von rechts) nehmen im Audimax der DHBW die Auszeichnung von Stefan Küpper (links) und Ministerialdirektor Manuel Geiger (rechts) entgegen. Foto: Frank Eppler

    Freude in Karlsruhe: Joachim Fischer (Zweiter von links), Abteilungsleiter am GTO, und Multimediabeauftragter Jens Schwingel (Zweiter von rechts) nehmen im Audimax der DHBW die Auszeichnung von Stefan Küpper (links) und Ministerialdirektor Manuel Geiger (rechts) entgegen. Foto: Frank Eppler

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