Warum lässt Gott das Leid zu? Existiert Gott?
Wie ist die Welt entstanden? Wo ist mein totes Haustier?
Wie sieht es im Himmel aus? Wie kann Zusammenleben gelingen?
Hat Kirche heute noch etwas in Politik und Gesellschaft mitzureden? Was ist der Sinn des Lebens?
Es ist oft nicht einfach, eine klare Antwort auf solche Fragen zu finden. Kinder und Jugendliche sind auf der Suche danach mit verschiedenen Weltanschauungen und Lebenseinstellungen konfrontiert und sollen ihren eigenen Standpunkt finden. Der Religionsunterricht unterstützt sie maßgeblich dabei. Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene religiöse Weltdeutungen kennen und nehmen Stellung dazu. Der Unterricht legt dabei besonderen Wert auf Toleranz und Dialogfähigkeit.
Die Schülerinnen und Schüler gehen von ihren eigenen Erfahrungen aus und stellen die Frage nach Gott und dem Menschen. Sie lernen, ethische Entscheidungen ausgehend vom christlichen Menschenbild und von den christlichen Werten zu treffen und zu bewerten. Unterstützt werden sie dabei durch das vermittelte Grundwissen zum Christentum, sowie zu anderen Religionen (zum Beispiel Judentum und Islam).
Je nach eigener Konfession besuchen die Schülerinnen und Schüler den katholischen oder evangelischen Religionsunterricht. Beide Fachrichtungen arbeiten eng zusammen und bieten den Kindern und Jugendlichen verschiedene Formen des gelebten Glaubens an, zum Beispiel gemeinsame Schülergottesdienste oder Jesus in the house.
